5 Gedanken im Juni

5 Gedanken im Juni

Ein Monat, der in Erinnerung bleibt. Viel Zeit für Freunde, die mir wichtig sind. Zeit in der Natur zu sein und aufzutanken. Begegnungen mit Menschen, die ich beim Abschied ihrer Liebsten begleiteten konnte. Zeit zum Schwimmen und Spielen. Und auch Zeit, um ein neues Angebot zu kreieren, das bald präsentiert wird.
Das war mein Juni 2026.

Gedanke1 – Begegnungen

Wie schnell jeweils das Vertrauen da ist an einem Vorgespräch für eine Trauerfeier überrascht mich immer wieder.
Wie rasch Vertrauen aufgebaut werden kann, zeige ich in diesen 5 Wegen auf.
Menschen, die mich nicht kennen, erzählen mir nach kurzer Zeit sehr viel über sich. Auch im Juni begegnete ich Bestatter:innen und Siegristinnen, die alles dafür tun, dass sich die Trauerfamilien gut aufgehoben fühlen.

Dann gab es da noch die Begegnung der anderen Art. Seit Jahren erzähle ich den Kursteilnehmenden von der (automatischen) Kampf- oder Fluchtreaktion, die uns Menschen seit der Zeit der Säbelzahntiger begleitet. Ich konnte mir selbst nicht vorstellen, in eine solch „tierische” Situation zu kommen. Säbelzahntiger sind schliesslich längst ausgestorben. Bei einem Spaziergang mit meinem Hund Charly im Tessin hörte ich ein Rascheln im Wald. Ich dachte keinesfalls an einen Tiger, sondern eher an ein Reh oder einen Hirsch.
Als ich in Richtung des Geräusches blickte, stockte mir der Atem. Ich nahm ganz langsam den Hund am Halsband und wollte ein paar Schritte zurückgehen. Da kam sie direkt auf mich zu. Zum Glück war sie allein – oder er, so genau habe ich nicht geschaut. Es war ein Wildschwein in beachtlicher Grösse. Ich ging also in die andere Richtung, zuerst langsam und leise mit dem Hund am Halsband, dann immer schneller. Uff, das war knapp.


Charly

Gedanke 2 – Spielen

Ob im Wasser rumtollen oder „ich seh etwas was du nicht siehst“ – spielen mit Kindern tut einfach gut. „Komm noch einmal und noch einmal, mir ist nicht kalt,“ sagte Sue und ich hatte bereits Gänsehaut vom kalten Wasser. Ein herzerwärmendes Lachen hilft gegen die Kälte und ich bleibe und spiele weiter.


Gedanke 3 – Podcasts, die ich höre

Ich liebe Podcast und Hörbücher. Im Sommer ist oft etwas mehr Zeit um meine Lieblingspodcasts zu hören:
Hotel Matze – Matze Hielscher im Gespräch mit interessanten Menschen
Zimmer 42 – Barbara Bleisch im Gespräch mit interessanten Menschen
Radio Predigt SRF Kultur – die 10 Minütige Predigt. Am liebsten mit Pfarrerin Claudia Buhlmann Münchenbuchsee.

Gedanke 4 – Eine 5-Sterne Google Rezension

Liebe Rita
Herzlichen Dank für deine berührende Trauerrede. Du hast genau die richtigen Worte gefunden und das Wesen meines Vaters auf eine so treffende und liebevolle Weise beschrieben. Wir haben dir sehr gerne zugehört. Deine ruhige, warmherzige Art hat uns alle berührt.
Besonders schön waren die kleinen Anekdoten zum Schmunzeln, die ihm so gerecht wurden und uns inmitten der Trauer auch ein Lächeln geschenkt haben. Du hast die Erinnerungen an ihn lebendig werden lassen und der Abschiedsfeier einen sehr würdevollen und persönlichen Rahmen gegeben.
Vielen Dank für deine einfühlsame Begleitung.
Melissa

Trauerfeier in Thun

Gedanke 5 – Das neue Angebot entsteht

Nach vielen Gesprächen und einer Umfrage entsteht ein neues Angebot.
Bald schon gibt es hier mehr Informationen dazu.
Der Titel heisst: Endlich geklärt
Möchtest du bereits auf die Warteliste? Dann sende mir eine E-Mail.

Über mich

Rita Scheurer

Ich bin Rita Scheurer, Trauerrednerin in Bern und Umgebung und Rednerin mit Kopf, Herz, Hand und Humor. Ich begleite Menschen in schönen und schweren Momenten dabei, Worte für das Unaussprechliche zu finden – mit einfühlsamen Abschiedsfeiern, Pensionierungsreden und persönlichen Lebensgeschichten. Mein Anliegen ist es, Erinnerungen lebendig zu halten und stimmige Feiern zu gestalten. Sei dies Willkommens-, Abschiedsfeiern oder freien Trauungen.
Möchten Sie Ihre persönlich Lebensgeschichte dokumentieren?
Dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Ich beantworte Ihre E-Mail auf jeden Fall.

Bilder: Portrait Remo Eisner, Bild Charly Barbara Schärer
Beitragsbild: Katja Dietermann